WIR SAGEN DANKE.

Es ist wieder einmal soweit, Zeit für einen Liebesbrief.

Zeit für einen Liebesbrief

Wir haben gerade einen großen Agenturwettbewerb hinter uns und der heutige Nachmittag fühlt sich ein klein wenig wie Urlaub an. Wir haben unserem neuen Wunschkunden heute viel erzählt und viel gezeigt – von dem, was wir uns in den letzten Wochen alles überlegt haben.

 

Viele dieser Gedanken haben sich mit den Mitarbeitern dieses großen Unternehmens befasst und wir haben heute in großen Worten, mit glänzenden Ideen und mit beeindruckenden Bildern, diese Mitarbeiter in den Mittelpunkt gestellt. Sie seien schließlich das A und O eines Unternehmens, die kleinen Zellen des großen Organismus, mit allen Unterschieden, Ecken und Kanten, haben wir erzählt. Das Potential jedes Unternehmens.

 

Und jetzt wieder retour in der Agentur – und so im Halburlaubsmodus, schaue ich in die Runde und sehe unsere „Zellen“. Sie sitzen hinter ihren Monitoren, ich höre ihnen beim Diskutieren zu, vernehme ab und zu ein schallendes Lachen oder auch ein halbverzweifeltes Seufzen.  Zeit für einen Liebesbrief, denke ich mir. Ein Liebesbrief an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für ihr Engagement und ihre Wissbegier, für das was und wie sie sind.

Ich glaube schon, dass es schön ist bei uns zu arbeiten, die Chefs sind keine gierigen Blutsauger und Zitronenquetscher und die Kunden sind durch die Bank angenehme Zeitgenossen, mit denen man „gut kann“. Die Aufgaben und Herausforderungen sind manchmal tricky, selten öd und für den Teamspirit lassen wir uns immer wieder was neues, lustiges einfallen.

Aber, aber, aber – sooo einfach ist es doch wieder nicht, meine Damen und Herren. Weil, mit dem scheinbaren Paradies muss man umgehen können – da sind schon Adam und Eva auf die Schnauze gefallen und haben sich mir nix dir nix vor dem Garten Eden wiedergefunden. Für die Paradies-Green Card braucht es viel Demut und Achtsamkeit. Man muss ein Gespür für die Menschen und die Kunden haben. Man muss es nicht nur akzeptieren, dass sich einzelne Mitarbeiter eine Zeit lang, „auf Kosten“ der anderen, fortbilden und vom Tagesgeschäft ausklinken, man muss das wollen und den Sinn dahinter erkennen. Man muss mit flachen Hierarchien umgehen können und muss vor allem sehr spitze Ohren, nicht nur eine große Klappe haben. Man muss auch selbst einmal zum Kochlöffel greifen, um die hungrigen Mäuler der anderen zu stopfen, nicht nur selbst dauernd den Schnabel aufsperren. Und wenn das alles mehr oder weniger ohne Worte und geschmeidig funktioniert, dann gibt es das, was wir intern einen prima Grundgroove nennen. Den Groove, auf den man sich verlassen kann, auf Basis dessen man Dinge kritisch hinterfragen, erneuern, entwickeln und permanent verbessern kann. Der Groove ist das Schmiermittel für unseren Job. Er ist entscheidend dafür, dass es läuft und der Grund, warum es nicht knarzt und quietscht und warum es ein Vergnügen ist, jeden Tag zusammen zu kommen.

 

Und ihr meine Lieben, habt das und bringt es jeden Tag mit in die Agentur. Danke dafür.